Definition
Kondome sind dünne Hüllen bestehend aus Gummi, die zur Verhütung und zum Schutz vor (Geschlechts-)Krankheiten über den Penis des Mannes gestreift werden.
Kondome sind daher zum einen sehr nützlich, zum anderen können sie, auch wenn sie als Liebestöter verschriehen sind, durchaus Spass machen.
Geschichte
Kondome gibt es schon sehr lange, wenngleich der Erfolg der frühen Kondome eher bescheiden war. Die ersten Kondome waren aus Schafsdärmen oder anderen tierischen Stoffen gefertigt. Ihren ersten Höheflug erlebten die Kondome im 18. Jahrhundert, als man sich dadurch vor der damals noch tödlichen Syphilis schützen konnte.
Namensgebung
Das Kondom hat seinen Namen angeblich von Oberst Dr. Condom, dem Hofarzt von Charles 2., der diesem Hammeldärme empfohlen haben soll, um sich vor ungewünschten Kindern und Infektionen zu schützen.
Höhenflug
Richtig los ging es aber erst 1842, als Charles Goodyear (ja, er hat auch die Reifen erfunden) die Vulkanisierung des Kautschuks erfand. Seitdem ist es möglich, wasserfesten und bruchfesten Gummi herzustellen. Goodyear stellte jedoch erst 1855 das erste Gummi-Kondom her, anscheinend waren die Reifen wichtiger ;-)
Ab 1930 wurden Latex-Kondome hergestellt und die Dicke von damals 2 mm nahm ab.
Lustigerweise war der Verkauf von Kondomen in Europa bis Mitte des 20. Jahrhunderts vielerorts Verboten.
Normen
Das durchschnittliche Kondom ist 17 cm lang und 4,4 mm breit. Es gibt jedoch auch größere und kleinere Kondome. Mindestens 16 cm muss das deutsche Kondom aber haben ;-)